neuigkeiten

20.05.2026  Ausstellungseröffnung

Ausstellung  über  die  Schulen  in  Heepen  eröffnet!

                                   

"Omma  und  Oppa  inne Schule"

 

 

Hier der Bericht von Anne Krüger-Gembus:

 

Nun ist es endlich so weit: Die neue Ausstellung des HGV ist am 20.05.2026 mit einer "Schulstunde" eröffnet worden.

Die „Eröffnungs-Schulklasse“ hatte an diesem Mittwochabend etwa 35 „Schülerinnen und Schüler“.

In fröhlicher Atmosphäre hat Christian Gembus die einzelnen Epochen des Schulwesens vorgestellt.

In Heepen fand der erste Unterricht schon im Jahr 1652 statt. Leider gibt es darüber keine weiteren Informationen.

Anders gestaltete sich das Schulwesen in der Volksschule bis 1968 und hat Generationen von Kindern begleitet und geprägt.

Typische Requisiten: Schultafel, Kreide, der Schulkittel, die Schulschürze, die Holzschuhe und die typische Schulbank in der Zeit um 1900.

        Der typische Kartenständer, Landkarten, Messwerkzeuge für den Rechen- / Mathematikunterricht.

        Heute finden wir in den Klassenzimmern andere Requisiten: Tabletts und Whiteboards

Die Schulbank und die typischen Kleidungsstücke, teilweise selbstgenäht, laden ein, sich in diese Zeit hineinzuversetzen und auch ein persönliches Erinnerungsfoto zu machen.

 Gottlieb Becker, Lehrer und Rektor der Volksschule Heepen von 1913/14 – 1952, hat viele Generationen von Kindern unterrichtet. Außerdem hat er 1947 die Gründungsversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins ins Leben gerufen.

Die Einschulung war damals wie heute für die Kinder ein besonderer Tag, mit Foto und auch mit der Schultüte. Ein kleines Quiz an der Wand fragt: „Wer kennt diese Personen anhand des Einschulungsfotos?“

Schauen Sie vorbei und lassen sich inspirieren: „Geschichte bewahren und Zukunft gestalten“

Dieses hat auch die drei „Ausstellungsmacher“ Manfred Bödeker, Wilhelm Speer und Christian Gembus geleitet. Seit März 2026 haben sie das Thema aufgearbeitet und Exponate aus der Osthusschule, der Museumsschule Hiddenhausen, dem Heimathof Leopoldshöhe und mit Unterstützung von Heeper Bürger*innen zusammengetragen. Sie haben Texte zur Geschichte der Schule formuliert und diese gestalterisch für die Besucher*innen präsentiert.

Herzlichen Dank für die Leihgaben und die liebevolle Gestaltung des Ausstellungsraums.

Abgerundet wurde die Ausstellungseröffnung mit zwei Grußworten. Einmal von Holm Sternbacher (Bezirksbürgermeister in Heepen) und Adelheid Speer (Stadtteilbibliothek Heepen). Sie erfreute uns mit dem Gedicht von Wilhelm Busch, der 4. Streich von Max und Moritz und dem Lehrer Lämpel. Immer wieder ein Genuss!

 

Mit Sekt und Selters haben wir auf die gelungene Ausstellung angestoßen, und zum Abschluss gab es für alle eine kleine Schultüte zur Erinnerung

 


08.05.2026  Gestohlene  Gedenktafel  erneuert

Die Kupfertafel am Meier-zu-Heepen-Weg bei der Wassermühle ist gestohlen worden!

Der HGV-Vorstand hat sie mit einem Material, welches für Diebe nicht attraktiv ist, ersetzen lassen! Hoffentlich bleibt sie lange unzerstört erhalten.


21.04.2026  Besichtigung Fa. HIRO - Lift

Ein hochinteressanter Besuch bei Fa. HIRO - Treppenlifte !

Wir sind von Herrn Freistadt-Lopatenko  "lächelnd" und mit sehr großer Sachkenntnis durch die Ausstellung und durch die Fabrikationshallen geführt worden. 

Hier der Bericht von Barbara Schlütter:

Begrüßung durch Herrn Freistadt-Lopatenko. Zu Beginn erfuhren wir

etwas über die Geschichte der Firma Hiro Lifte.

Gegründet wurde sie 1897 von den Herren Hillenkötter und Ronsiek

(daher kommt auch die Bezeichnung -HIRO-). Der Standort ist

geblieben. Zu sehen teilweise am Boden in der Produktionshalle.

Angefangen haben sie mit Fassadenaufzügen und Personenaufzügen.

z.B.: Kaufhäuser wie Karstadt etc.

Seit 45 Jahren liegt der Schwerpunkt im Bau von Treppen-und Platt-

formliften. Die Produktion findet hier vor Ort statt, ca. 3.500 Stck.

im Jahr. Hauptabnehmer nach Deutschland sind Österreich, Schweiz

sowie Norwegen. Andere Kunden befinden sich auch weltweit.

Im Showroom führte uns Herr Freistadt-Lopatenko die Handhabung

der Treppenlifte sowie der Plattformlifte (z.B.: zur Beförderung von

Rollstühlen) vor.

Anschließend ging es in die Produktionshallen. Nachdem alle Teilnehmer

mit Sicherheitsschuhen ausgestattet waren, konnte der Rundgang beginnen.

Es wurden uns die einzelnen Schritte von der Herstellung bis zur Endmontage

der Lifte gezeigt. Jeder Lift wird individuell nach Bedarf des Kunden hergestellt. Vor Auslieferung wird jeder Lift mehrfach auf Sicherheit und Funktionsfähigkeit getestet.

Es wurden sehr viele Fragen gestellt, diese wurden von Herrn Freistadt-

Lopatenko sehr fachkundig beantwortet.

 

Der HGV dankt Barbara Schlütter für die Organisation eines hochinteressanten Ausfluges zur Firma HIRO-Treppenlifte!

 

19.03.2026  Markt  der  möglichkeiten

Der  HGV  war dabei:     Markt der Möglichkeiten     im Haus Begegnungszentrum  DRK, Rüggesiek, Heepen

 

Veranstalter und Organisation: 

Senioren-Netzwerk Bielefeld, Petra Mohrmann, Adelheid Speer und Christian Gembus

 

Teilnehmende Institutionen beim Markt der Möglichkeiten:

Heimat- und Geschichtsverein Heepen,  Stadtteilbibliothek Heepen,  DRK - Begegnungszentrum,  Schachklub,  Kath. Kirche,  Begegnungszentrum AWO Oldentrup,  Sportverein Heepen,  Transition-Town Heepen,  Landessportbund, Klön-Cafe`, Spaziertreff  Heepen,

 

Markt der Möglichkeiten  ein voller Erfolg!

Ca. 80 Seniorinnen und Senioren haben sich hier über altersspezifische Veranstaltungen informiert, alle sehr interessiert,  Bürgermeister Holm Sternbacher begrüßte alle Teilnehmer zu dieser Netzwerk-Veranstaltung.

Nach der Vorstellung der teilnehmenden Institutionen durch Ch. Gembus konnten sich alle interessierten Senioren neben Kaffee und Keksen sachkundig machen und informieren.

 

Viel Arbeit der Veranstalter,   gut angenommen,   gut gelungen  .....

 


18.03.2026   Jahreshauptversammlung   HGV

Hier der Bericht von Anne Krüger-Gembus:

 

Bericht zur Jahreshauptversammlung am 18.03.2026

Rückblick auf das Jahr 2025 und Ausblick auf 2026

Zur Jahreshauptversammlung ins Restaurant Klusmeyer kamen 43 interessierte und aktive Mitglieder.

Zeit, um an sieben verstorbene Mitglieder zu denken und auch 3 Jubilare für ihre 25jährige Mitgliedschaft in unserem Verein zu ehren.

Der Verein verabschiedet mit großer Dankbarkeit und großem Applaus Sonnfried Teuber aus dem Vorstand. Aus gesundheitlichen Gründen hat er entschieden, das Amt des Kassenwarts aufzugeben. Mehr als 9 Jahre hat er die Finanzen des Vereins verantwortungsvoll geregelt, so dass es niemals eine Beanstandung gab.

Anhand der Mitgliederzahlen und unserem durchschnittlichen Alter ist festzustellen, dass wir dringend „Verstärkung“ benötigen, damit die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen sind.

Ein wichtiger Anknüpfungspunkt dazu sind unsere monatlichen Veranstaltungen, Besichtigungen und Mitgliedertreffs, die in unserem Jahresprogramm angekündigt sind. Alle Bürger*innen sind dazu eingeladen. Ingrid Gläser und Barbara Schlütter, unsere Veranstaltungsmanagerinnen, haben auch für 2026 ein Programm mit interessanten Veranstaltungen zusammengestellt.

In seiner Funktion als stellvertretender Kassenwart berichtet Wolfgang Bonertz, dass der Verein finanziell auf „sicheren Füssen“ steht. Trotzdem ist es notwendig, Spenden und weitere Fördermittel für Aktivitäten jedes Jahr aufs Neue zu beantragen.

Christian Gembus, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins gibt einen Überblick zu den unterschiedlichen Aufgaben und Aktivitäten im Verein. Hier ein kleiner Eindruck:

Deutlich wird, dass die Menschen in Heepen sich Gemeinschaft und Begegnung vor Ort wünschen. Die Alte Vogtei, mit der Stadtteilbibliothek und unserem Verein, ist ein wichtiger Ort zur Begegnung. In wertschätzender Kooperation entstehen immer wieder neue Veranstaltungs- und Begegnungsformate für Bürgerinnen und Bürger.

Beispiele aus 2025: Veranstaltung 80 Jahre Ende des 2. Weltkrieg, Ferienspiele in den Sommerferien, Kaffeeklatsch mit Kaffee aus Sammeltassen und interessanten Themen (Musikalisches, Lesungen, Vorstellung von Heeper Originalen), Nikolausmarkt usw.

Und auch im Jahr 2026 werden wir unser Motto „Geschichte bewahren - Zukunft gestalten“ weiterverfolgen und Anlässe für Diskussionen, Begegnung und Gemeinschaft schaffen.

Sie können sich schon jetzt auf unsere neue Ausstellung in der Alten Vogtei freuen mit dem Arbeitstitel: „Schule in Heepen – als Uroma und Uropa noch zur Schule gingen“

 


12.03.2026  "Kleider machen Leute"  mit  M. Plönnigs


Ein hochinteressanter Abend!  Viel gelernt, viel Vergnügen, viel Beisammensein !!

Hier der Bericht von Anne Krüger-Gembus, eine sehr gute Beschreibung des Abends, nichts hinzuzufügen !!

Kleider machen Leute

 Mitgliederabend am 12.03.2026 im Bischof-Meinwerk-Haus

 Es war ein fröhlicher und informativer Abend rund um das Garn, die Stoffe und die Mode. Geschichtliches und Aktuelles zum Thema Kleidung mit Monique Plönnigs, Inhaberin von Pagenberg Concept Store und Anne Krüger-Gembus.

Ca. 35 interessierte Frauen und Männer verfolgten die Geschichte vom Flachsanbau mit den sehr aufwändigen Arbeitsgängen, dem Spinnen des Garns in Heimarbeit auf den Besitzungen, den Spinnschulen für Kinder, das Weben des Leinens in den Webstuben und die Beendigung der Handspinnerei zu Gunsten der maschinellen und industriellen Spinnerei. Sogar Seide wurde in Heepen gewebt. Dazu gab es z.B. an der Alten Dorfstraße im Ortskern viele Maulbeerbäume, um den Lebensraum für die Seidenraupen zu schaffen.

 Monique Plönnigs informierte uns über verschiedene Stoffarten und über die Erfindung der Wirkmaschine, der Beginn einer neuen Epoche. Endlich gab es Stoffe, die durch ihre Wirkweise Elastizität und damit auch mehr Bewegungsfreiheit für Nutzer*innen brachten; im Gegensatz zu dem straff und fest gewebten Leinen.

 Frau Plönnigs nahm uns mit auf eine „Reise“ durch die verschiedenen Mode-Epochen, die viele Besucher*innen selbst miterlebt haben.

Der entscheidende Durchbruch in der Veränderung der Kleidung für Frauen wurde mit dem Ende des Korsetts eingeläutet. Es wurde weitere Oberbekleidung genäht, auch unter dem gesundheitlichen Aspekt.

 Für Männer war der modische Aspekt der Kleidung nicht so deutlich. Es veränderten sich die Stoffe, aber der Anzug, die Weste das Jackett, das Hemd und der Hut gehörten im Rahmen der Berufstätigkeit „außer Haus“ immer dazu.

In dieser Zeit wurde die Kleidung oft noch vom Schneider angefertigt.

 Die industrielle Produktion der Kleidung mit der Erstellung von Kollektionen ermöglichte es Kleidung, in verschiedenen Größen in Textilkaufhäusern zu erwerben. Kataloge wurden zur Werbung produziert.

 Die ersten Hosen für Frauen mit weiten Hosenbeinen (um 1920), die zunächst wie lange Röcke aussahen, entwickelte Coco Chanel. Dann kam die Culotte, eine kürzere knöchel- bis wadenlange weite Hose für Frauen, eher etwas legerer.

 Beeindruckend war die Funktion der Schulterpolster in der Oberbekleidung für Frauen. Vermehrt wurden Frauen in den 1960er und 70er Jahren berufstätig z.B. in Berufen in der Verwaltung. Die Schulterpolster in den sog. Blazern machten deutlich, dass Frauen in der Berufswelt „sichtbarer“ wurden, und ebenso wie Männer „breite Schultern“ zeigen konnten.

 Bunte und bemalte Stoffe läuteten die Flower power und Hippi-Zeit ein, verbunden mit den weiten Schlaghosen.

Mit Kleidung und der äußeren Erscheinung verbinden wir im Alltag oft Zuschreibungen zum Beruf, zur Vertrauenswürdigkeit, zum Status in der Gesellschaft usw. Ein kleiner Test an diesem Abend hat uns gezeigt, dass wir alle für den sog. Halo-Effekt (Heiligenschein oder Überstrahlungseffekt) empfänglich sind. 4 Fotos mit 2 Frauen und 2 Männern, mit unterschiedlichen Frisuren (zum einen ungepflegt und zum anderen vom Friseur geschnitten und gepflegt), mit zerschlissener Kleidung und dann auch mit Anzug, besonderer Brille und ausgesuchter Kleidung für die Frau. Wir haben nicht erkannt, dass es sich sowohl bei dem Mann als auch bei der Frau um die gleiche Person gehandelt hat. Ein Beurteilungsfehler: Wir haben uns täuschen lassen!

"Kleider machen Leute" >>>> Herzlichen Dank an Frau Plönnigs für den kurzweiligen Abend.        Es hat viel Spaß gemacht!      Anne Krüger-Gembus

 

Und vom HGV natürlich herzlichen Dank an Anne Krüger-Gembus für die Organisation !

 

 


03.03.2026  Knaggenrettung  bei  Obermeyer


Christian Gembus, Klaus Gläser, Holm Sternbacher und Wilhelm Speer haben sich gekümmert, haben den Abbruch des Obermeyer-Hofes begleitet und erreicht, dass der HGV einige alte Bauteile des alten Fachwerkhofes aus 1661 in sein Archiv bekommen kann.  Wir haben uns um den Transport und die Sicherung der Knaggen und des Torbogens gekümmert und stellen hier die Frage an alle Leser:    Gibt es einen trockenen und privaten Lagerplatz für die Bauteile??   Wir nehmen gern Vorschläge entgegen.

 


10.02.2026  besuch  in  der  wissenswerkstatt


Sehr sehenswert,   hier der Bericht von Barbara Schlütter:     

 

Begrüßung durch Frau Munzert von der Wissenswerkstadt Bielefeld.

Zu Beginn erfuhren wir etwas über die Geschichte des Gebäudes.

Erbaut wurde es 1929 durch die Kreissparkasse Bielefeld, anschließend

folgten diverse Unternehmen.

Die Wissenswerkstadt wird durch die Bielefeld-Marketing betrieben.

Die Führung führte uns in die erste Etage zu diversen Ausstellungen.

z.B.:  Leonardo da Vinci (dauerhafte Ausstellung mit wechselnden Exponaten),

Überdimensionale Musikinstrumente (nur noch bis Ende April), Dauerausstellung Welthaus zum Thema Nachhaltigkeit

Bei allen Ausstellungen gab es die Möglichkeit, etwas auszuprobieren.

Ebenso befinden sich auf der Etage die Räume Tüftelei und Experimente.

Diese können von Kindergartenkindern bis zu Schülern aller Altersklassen

genutzt werden.

Im Erdgeschoß finden diverse Veranstaltungen statt sowie Workshops zu

den Themen Siebdruck, Textil, Digital – 3 D Druck und Holzverarbeitung.

Zum Schluss ging es in den Keller zu den noch vorhandenen Tresortüren der

ehemaligen Kreissparkasse. Als Highlight befindet sich dort auch ein

Escape Room. Dieser kann von bis zu 6 Personen gebucht werden.

 

Ergebnis: Ein Besuch der Wissenswerkstadt ist sehr zu empfehlen

Café:  Ausklang fand bei Kaffee und Kuchen bei Café Knigge statt

 

Der HGV dankt Barbara Schlütter für die Organisation eines hochinteressanten Ausfluges in die Bielefelder Wissenswerkstatt!

 

22.12.2025  der  HGV  Wünscht  alles  Gute  für  2026

Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereines Heepen wünscht allen Mitgliedern und allen Heeper Bürgern (w/m/d) eine besinnliche Zeit vor Weihnachten, ein friedvolles Weihnachtsfest und einen fröhlichen Jahreswechsel!

 

Bleiben Sie in 2026 gesund und munter, für sich selbst, für uns und schon aus Trotz gegenüber den weltpolitischen Gegebenheiten. 

 

20.12.2025  Weihnachtsgeschenk

Unverhofftes Weihnachtsgeschenk !

 

Nach gut miteinander abgestimmten Planungen hat das Bezirksamt Heepen eine neue Beschilderung an der Alten Vogtei anbringen lassen.

 

Erkennbar ist jetzt auch von außen, wer in der schönen Alten Vogtei zu finden ist und was dort passiert.

 

So geht es positiv ins neue Jahr !

 

 


06. + 07.12.2025   literatur-Cafe´


Das Literatur-Cafe´ zum Heeper Nikolausmarkt in der Alten Vogtei war in Zusammenarbeit mit der Stadtteilbibliothek eine zwar schweißtreibende aber gelungenne Veranstaltung.  Details dazu hier  von Anne Krüger-Gembus:

 

Das Literatur-Cafe´zum Heeper Nikolausmarkt in der Alten Vogtei

 

am 06. und 07.12.2025

 

Gespräche mit netten Menschen, Lesen, Stöbern mit Kaffee, Tee, Früchtebrot, Stollen und Nussecken, das haben die Besucherinnen und Besucher im Literatur-Cafe´ erlebt. Die Gäste konnten sich zu aktueller Literatur beraten lassen und auch Interessantes sofort ausleihen.

Besonders am Sonntagnachmittag kamen auch die Kinder auf ihre Kosten: Der Besuch der lippischen Weihnachtselfen, mit allerlei kleinen Geschenken im Gepäck, verzauberten die Kinder und ließen ihre Augen leuchten.

Ebenso bemalten und gestalteten die Kinder Sterne, die inzwischen der Volksbank Heepen übergeben wurden, denn jeder Stern bedeutet eine 2,- €-Spende, die die Volksbank für die Telefonseelsorge OWL gibt.

Es ist gelungen die Stadtteilbibliothek für zwei Tage in ein Literatur Cafe´ zu verwandeln, als Treffpunkt der Begegnung.

 

Wieder eine sehr gute Kooperation zwischen dem Förderverein der Stadtteilbibliothek Heepen und dem Heimat- und Geschichtsverein Heepen!

 


30.11.2025   Adventsfeier

Die Gäste waren begeistert !   Interessante Vorträge, Musik zum Mitsingen, hervorragender Kuchen und Kaffee...... hier der Bericht von Anne Krüger-Gembus:

 

Es war schön und gemütlich im Saal des ev. Gemeindehauses in Heepen. Unsere Adventfeier gehört jedes Jahr am 1. Advent zum Beginn der Weihnachtszeit dazu. So auch in diesem Jahr.

Wir haben zusammengesessen, uns unterhalten, gut gegessen und getrunken, und wir sind Menschen begegnet, die wir vielleicht schon länger nicht mehr gesehen und gesprochen haben.  

Der Ablauf ist traditionell festgeschrieben: Kaffeetrinken, einige weihnachtliche Geschichten hören, der Musik lauschen; und zum Schluss gemeinsam Weihnachtslieder singen. So auch dieses Mal.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Christian Gembus und Holm Sternbacher hatte Heidi Kaffee gekocht, und viele fleißige Hände haben eingeschenkt. Mehr als 70 Gäste klönten miteinander an festlich gedeckten Tischen und ließen sich den selbstgemachten Kuchen/Nussecken von Iris und Anne schmecken.

Iris, Monika und Frau Kransmann haben kurze Geschichten vorgelesen, mal zum Schmunzeln, mal besinnlich, aber auch makaber.

Dagmar Bonertz und Claudia Dullin haben unsere Adventsfeier musikalisch begleitet und präsentierten uns ein wundervolles Larghetto von Händel mit Gitarre und Flöte

Die letzte halbe Stunde gehörte den Weihnachtsliedern, gesungen von kräftigen Stimmen. In diesem Jahr wurde ausgelost: Jeder Tisch durfte ein Los mit dem Titel eines Weihnachtsliedes ziehen; dieses wurde dann mit Begleitung durch Gitarre und Flöte gesungen. Und zum guten Schluss durfte „Oh, du fröhliche“ natürlich nicht fehlen!

Ein gemütlicher, unterhaltsamer Nachmittag mit wertvollen Begegnungen, wunderschöner Musik und einem „süßen“ Tütchen "für zuhause" fand um 16:30 Uhr sein Ende.    Anne Krüger-Gembus 30.11.2025

 


16.11.2025    Gedenkfeier  zum  Volkstrauertag

Um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken, kamen am 16.11.2025  um  11:15 Uhr am Kriegerehrenmal gegenüber der Peter-und-Pauls-Kirche neben der alten Vogtei  Vertreter der Bezirksverwaltung, eine Abordnung des Bataillons aus Augustdorf, Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Heepen und viele Bürger zusammen. Schülerinnen und Schüler der Geschichtskurse des Gymnasiums und der Realschule trugen Gedichte vor und der Posaunenchor begleitete die Feier musikalisch. Die Vertreter des HGV hatten einen Blumengruß mit in die Kirche genommen und beim Buch der Kriegstoten aufgestellt. Einige Tage nach dem Gottesdienst wurde dieses Gesteck am Kriegerehrenmal niedergelegt. 

Das Denkmal wird in diesem Jahr 100 Jahre alt.

P.-G. Minner und Ch. Gembus vom Heimat- und Geschichtsverein trugen aus diesem Grunde die umfangreich recherchierten geschichtlichen Hintergründe vor.  

Der interessante Text zum Vortrag ist beim Heimat- und Geschichtsverein gern einsehbar.

 


im  November  2025      Sondage  an  der  ev.  Kirche

sehr interessant, spannend, wir sind gespannt auf das Ergebnis

 

Hier der Bericht von Christian Gembus über die Sondage an der Nord-West-Ecke  der ev. Peter- und Paulskirche:   

 

Das Ziel der kleinen Grabung am Turm der ev. Kirche war, Material zu gewinnen, das die genaue Altersbestimmung dieses Gebäudeteils möglich macht. Das beste Material dazu ist Holzkohle, die bei der Herstellung von gelöschtem Kalk anfällt. Mit der C 14- Methode kann dann eine ungefähre Datierung vorgenommen werden (ca. 100 Jahre genau ).

 Die Grabung dauerte vom 3. bis zum 10.11.2025; der Grabungsleiter Herr Posselt kam mit zwei Mitarbeitenden, vom HGV waren drei Personen als Hilfskräfte aktiv, dazu kamen vier Mitglieder des Vereins für die Verpflegung.

 Nachdem wir bis ca. 1,25 m tief gegraben hatten, wurde klar, dass unser Ziel nicht erreicht werden konnte. Die Wand im Fundament war verputzt.

 Andere Befunde wiederum waren interessant:

 Das tiefste Fundament befindet sich in ungewöhnlicher Lage, gar nicht parallel zur aufgehenden Wand. Vermutungen, dass sie von einem Vorgängerbau stammen, konnten nicht verifiziert werden. Allerdings befinden wir uns im ältesten Teil der Kirche. Deshalb entnahm Herr Posselt ein paar Steine und sammelte eine Probe Sand. Vielleicht enthält dieser Holzkohle.

 Mehrere Experten begutachteten die Grabungsstelle. Deshalb wurde das Loch erst am Montag, den 10.11. wieder verfüllt.

 Der Friedhofsgärtner wird auf Kosten des HGV die Wiederbepflanzung vornehmen.

 


14.10.2025   bei  der  Kaffeerösterei  Eisbrenner

 

Hier der Bericht der Organisatorin Ingrid Gläser:   (geringfügig verändert)

Empfang durch Herrn Risse in der Kaffeerösterei Eisbrenner in Altenhagen.

Vor Beginn erhielten wir Informationen zum Anbau und zur Weiterverarbeitung

des Kaffees. Die Qualität des Hochlandkaffees ( wächst ab 800 Meter)

entsteht schon bei der Pflanzung der Sträucher sowie dem späteren Rückschnitt. Weitere maßgebliche Punkte für eine gute Kaffeequalität sind unter anderem die handverlesene Ernte nur mit vollkommen reifen roten Kaffeekirschen, aber auch Handarbeit in jedem weiteren Herstellungsschritt

( Nassmühle, Fermentation und Trocknung ).

Bevor der Kaffee überhaupt in den Handel kommt, muss er etliche Qualitätskontrollen durchlaufen, z.B.: professionelle Kaffeeverkoster testen das Aroma, die Säure, das Mundgefühl, die Süße und die Gleichmäßigkeit des Kaffees.

Im Rahmen der Information probierten wir drei verschiedene Kaffeesorten.

Anschließend erhielten wir einen Einblick in die Verarbeitung und konnten das Ende eines Röstvorganges erleben.

Bevor der Kaffee in den Verkauf kommt, werden die Bohnen noch handverlesen, die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.  

Die Rösterei verarbeitet 30 Tonnen Kaffee im Jahr.  

Trotz gestiegener Preise schmeckt uns der Kaffee immer noch gut,

auch wenn oben auf dem Gruppenbild gar kein Kaffee zu sehen ist.

Eine interessante Führung durch den Betrieb, war lehrreich und hat Spaß gemacht,

ein umfassender Einblick in die Kaffeeverarbeitung.

  

Vielen Dank an Ingrid Gläser für eine sehr gute Organisation!

 

02.10.2025   Kaffeeklatsch  in  der  Bibliothek

 

Ein wunderschöner Nachmittag, dieser 02.10.2025

 

Kaffeeklatsch mit ca. 40 Gästen in und mit der Stadtteilbibliothek Heepen, ein Kooperationsprojekt mit der Theater- Werkstatt Bethel. Der Heimat- und Geschichtsverein Heepen hat mit dem Thema „Heeper Originale, Personen und Persönlichkeiten aus Geschichte und aktuellerer Zeit“ den Nachmittag bei Kaffee aus „Sammeltassen“, selbstgebackenem Kuchen und Gebäck wunderbar gestaltet. 

 

Wen haben wir kennen gelernt oder uns in Erinnerung gerufen?

  

Christian Gembus (1.Vorstitzender des HGV) hat sie uns vorgestellt. 

 

Dora Stuckhard, Ehefrau des Heeper Arztes Dr. Stuckhard mit großer literarischer Begabung, Heini Tappe, ein herzensgutes Heeper Original (oder lüg ich Tante?),                Schneiderguste, für eine Mahlzeit und wenig Geld reparierte sie Kleidung, nähte Knöpfe an die Bettwäsche usw. So konnte sie ihren Lebensunterhalt verdienen.

 Amtmann Bullrich, 41 Jahre lang war er Amtmann, Leiter des Bezirkes Heepen,                die "Sieben Bösen", die Bauern Rüggesiek, Vahlkamp, Fehring, Quisbrock, Hassebrock, Schröder und Haase, den "Heeper Reichstag" beim Banswillem im Banskotten  mit Bansfrittken, Banschustav, Schlöchterfritze, Huiskorl, den grauden Ehlentrup, Sandkorl und vielen weiteren Reichstagsmitgliedern, Emil Bilz als Zigarrenmacher,  Gustav Stute als Bauingenieur und Heeper Bürgermeister.

Sehr vergnügliche und lehrreiche zwei Stunden, vielen Dank den Organisatoren !

 


08.09.2025   Besuch  bei  Fa.  Schüco

Fa. Schüco entwickelt Systeme für Fenster, Türen und Fassaden in aller Welt, auch bepflanzbare Fassadenelemente.  Alle Produkte werden sorgfältig getestet, selbst auf Schutz vor Explositionen.

Hier der Bericht von Barbara Schlütter:

Begrüßung durch Herrn Hellmann. Zunächst bekamen wir durch einen Film wichtige Informationen zum Unternehmen, ihren Produkten und ihrer Geschichte. Die Gründung erfolgte 1951 durch Herrn Heinz Schürmann. Heute ist es kein Familienbetrieb mehr, die Firma wurde schon 1964 an die Otto Fuchs KG verkauft.

Schüco produziert nicht selbst, sondern entwickelt die Profile für Fenster und Türen sowie für Sonderanfertigungen (besonders feuerhemmend, besonders gesichert). Ein weiteres Entwicklungsfeld sind Fassaden. Schüco beschäftigt zurzeit ca. 7000 Mitarbeitende an 45 Standorten weltweit.                                                                    Im anschließenden Rundgang durch den Showroom wurden uns eindrucksvoll die verschiedenen Produkte der Firma vorgeführt, mit interessanten Details.

Danach sahen wir noch die Produktionsmaschinen zum Fensterbau, die als Demonstration für Handwerker aufgebaut waren, die die Fenster produzieren sollen; nach Standard von Schüco.

Im Anschluss ging es über den Schüco Campus. Ein kurzer Einblick in das neue Verwaltungsgebäude zeigt den modernen Standard, nach dem Schüco arbeitet.

Der Betrieb spendierte uns eine Tasse Kaffee.

Ergebnis:  Wir haben in unserer Nachbarschaft einen weltbekannten Betrieb

                und Weltmarktführer in der Entwicklung von Fensterprofilen.         

Besonderheiten:  interessant geführte Betriebsführung, umfassender Eindruck 

                           über die Firma Schüco

 

 Vielen Dank an Barbara für eine sehr gut organisierte Exkursion !!            


30.08.2025   literarisch-historischer  Rundgang


Der historisch-literarische Spaziergang 2025 am 30.08.2025

 

Los ging es mit ca. 60 Gästen am Hassebrock mit einer Begrüßung durch Adelheid Speer vom Verein zum Erhalt der Stadtteilbibliothek Heepen und Christian Gembus vom Heimat- und Geschichtsverein Heepen. Allgemeines über Kleidung vor 100 Jahren in Heepen, „watt schall ick denn nu antein?“, war das Startthema, Lieder dazu mit Gitarrenbegleitung und Gedichte, vorgetragen von Annette Hölker und Annette Lang-Scheffer und Adelheid Speer.

Die zweite Station war das Haus Blome. Hier bestand lange Zeit ein Textilgeschäft, das außer Kleidung auch Unterwäsche, Mieder, Kurzwaren, Damenoberbekleidung, Kinder – und Babykleidung, Dekorationsstoffe, Jalousien, Gardinen und Teppichboden verkaufte.

Ch. Gembus erzählte die Geschichte dazu und im Lyrikbereich ging es u. a. um die „Mordsmode“, ein Gedicht von H. Löns, danach „Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut“

Dritte Station bei Sundermann auf dem Hof, wir hörten u. a. das Gedicht: Modell-Mädchen, vorgetragen von A. Hölker und A. Lang-Scheffer. Geschichtliches von Christian Gembus:   Wir sind eben an dem schieferbedeckten Haus an der Salzufler Str.   vorbeigekommen. Hier hatte bis in die 70er Jahre Hutmacherin Frau Siekmann ihren Laden. Das Schaufenster ist noch zu erkennen. An der Salzufler Str. arbeitete auch die Schneiderin Frau Rußkamp.

Hier nebenan, im Haus des Tischlers Steffen, befand sich die Werkstatt der Schneiderin Mimi Tillack. Frau Bruning, die Tochter von Frau Tillack, hat den Spaziergangsgästen nähere Einzelheiten über ihre Mutter erzählt.  Sie schilderte uns die Arbeitsweise ihrer Mutter als Weiß – und Damenschneiderin und zeigte uns das alte Werkzeug ihrer Mutter.

Lyrik:    H. Opitz:   Bikini, wir lebten auf 2 Quadratmeter Frottee im Freibad und meine Finger machten gerade einen Ausflug nördlich der Bikinizone…   

Karo ist in deinem Kleid, eine ganze Menge Karo-Asse, einfach Klasse.

Eine Institution in Heepen war für lange Zeit das Textilgeschäft Krämer. Bei Krämer gab es immer Unterwäsche für Damen und Herren. Lyrik hörten wir dazu über die "Unterhose" und die "Rücksprache mit der Oberhose". Frau Krämer erzählte uns auf dem Amtsplatz im Gespräch mit Adelheid Speer Einzelheiten und Anekdoten aus ihrem langjährigen Geschäftsleben, u. a. Geschichten über Aussteuer, Hochzeiten und den besten Zylinderverkäufer des Geschäftes.

Weiter ging es in den Garten hinter der „Alten Vogtei“, unterwegs mit einem Seitenblick auf das Ausstattungsgeschäft Jürgen Utecht und das Bekleidungsgeschäft von Frau Konrad, gegenüber das Modegeschäft "Pagenberg concept". In der „Alten Vogtei“ gibt es „Mode im Fachwerk“ von Frau Oberwetter.

Ein Gespräch zwischen Frau Plönnigs und Christian Gembus schilderte die Hintergründe des Hauses Pagenberg. Fa. Pagenberg gibt es seit 1906. Der Gründer Wilhelm Pagenberg betrieb ein Manufakturwaren-Geschäft.  Nach drei Generationen Pagenberg ist heute Frau Plönnigs Inhaberin des Geschäftes unter dem Namen „Pagenberg concept“.

Frau Plönnigs präsentierte und erklärte das historisch wertvolle Bestellbuch des Textilfachgeschäfts Pagenberg aus 1906.

Eine Frage von Anne Krüger-Gembus an Frau Plönnigs zum Thema

„Kleider machen Leute“, eine altbekannte Redewendung, ein Sprichwort und der Titel einer Novelle von Gottfried Keller endete in umfangreicher „philosophischer Betrachtung“.

 

Zum Abschluss hat sich "Frau Loriot" in einem Sketch furchtbar aufgeregt über den mangelnden Geschmack ihres Mannes bezüglich ihres grünen Kleides mit dem großen Ausschnitt.

Ein Letztes von der Heimatdichterin Dora Stuckhard:  "De Swimmbüchsen bruke ick nich, ik bünn Protestant!"

 

Eine sehr gelungene Veranstaltung! 

 

Anschließend wurde unsere Ausstellung in der „Alten Vogtei“ unter dem Thema „Mode in alter Zeit“ von vielen Gästen unseres Spaziergangs noch gut besucht.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 16:30 - 21:00 Uhr in der „Alten Vogtei“ ! 


28.08.2025  Vortrag:  Bombardierung  des  Viaduktes


Die hier gezeigten Bilder aus "Wikipedia" und aus "Frick: Als in Schidesche die Erde bebte" dokumentieren den Zustand vor der Zerstörung, nach der umfangreichen Bombardierung und den jetzigen Bestand.

Hier der Bericht der Organisatorin, geringfügig ergänzt:

 

Thema: „Der Viadukt im 2. Weltkrieg“

 

Referent: Hartwig Hawerkamp, Vorsitzender des Heimatvereins Schildesche  

Beginn und Dauer der Veranstaltung: 14:00 – 15:15 Uhr im Multifunktionsraum auf dem Gelände des Halhofs in Schildesche. 26 Personen haben teilgenommen. Die Falken Bielefeld mit ihrem „Verein zur Förderung der Jugendarbeit e.V. Halhof“ sind Pächter des Halhofs.                                                            Begrüßung: Anne Krüger-Gembus

Hartwig Hawerkamp hat uns mit seinem Bericht und den eindrucksvollen Fotos aus dem 2. Weltkrieg mitgenommen auf eine nicht leichte Reise in die Vergangenheit.

Einige Gäste haben von der Bombardierung und Zerstörung des Viadukts als Kind gehört oder die Geschichten in den Familien erzählt bekommen. Heepen mit den angrenzenden Gemeinden Milse, Kammeratsheide, Altenhagen und Brake und in erster Linie die Bevölkerung in Schildesche haben die Auswirkungen der Bombardierung hautnah miterlebt.

Herr Hawerkamp berichtete über die besondere Bombe der Alliierten, die speziell zur Zerstörung des Schildescher Viadukts hergestellt wurde. Zur Fliegerabwehr am Viadukt wurde die Flak-Verteidigung (Kanonen und Flugabwehrraketen) eingesetzt, die damals Flak-Helfer, zumeist Jugendliche, bedient haben.  

Herr Hawerkamp berichtete weiter auch über die sogenannte „Gummibahn“, eine Schienenumleitung auf teilweise moorigem Untergrund (deshalb: "Gummibahn"), um den Viadukt umfahren zu können. Diese Bahn stellte den Personentransport zwischen Herford und Bielefeld sicher und war noch bis in die 1960er Jahre in Betrieb. Viele der Vortragsgäste sind zur damaligen Zeit auf dieser provisorischen Bahnverbindung zur Arbeit gefahren.        

Es war ein informativer und eindrucksvoller Nachmittag mit einem nicht so einfachen Thema.

Herzlichen Dank an Hartwig Hawerkamp  

Zum Abschluss des Nachmittags haben wir das sommerliche Wetter bei Kaffee und Kuchen im Garten des wunderschönen Cafes „Pausenliebe“ auf dem Halhof genossen.  

Der HGV bedankt sich sehr bei Anne Krüger-Gembus für die Organisation, alles hat gut geklappt.  

 

21.-23.07.2025    Ferienspiele                                                            Kinder  bauen  fachwerkhäuser

Der Heimat- und Geschichtsverein und die Stadtteilbibliothek haben wieder hervorragend zusammengearbeitet und den Kindern bei der Berufswahl geholfen. Die Ausbildung im Zimmererhandwerk ist in den 3 Tagen fast abgeschlossen worden und das Studium im Bereich Bauingenieurwesen ist bereits begonnen.    Fachwerkschwellen, -stiele, -rähme, -streben,  -kopfbänder, -riegel, -pfetten und -sparren sind jetzt allen Kindern bekannt, ebenso die römischen Zahlen, das Binden von Richtkränzen und das Aufstellen und Ausrichten von Fachwerkhäusern.

Sie haben natürlich auch gelernt, mit Hammer und Nägeln eine gerade Reihe von 65er Nägeln in    3 cm Abstand mit einer nachgezählten Anzahl Hammerschläge in ein wackeliges Kantholz einzuschlagen.  Auch die Kunst sowie das Lesen und Studieren ist nicht zu kurz gekommen.           Wir alle zusammen haben viel Spaß mit Cedric und seiner Kindertruppe gehabt, die Häuser sind inzwischen wieder abgebaut und eingelagert, der Schweiß ist von der Stirn gewischt und wir freuen uns aufs nächste Jahr.


03.07.2025  Helmut  Neuhaus  "plattdeutsche  Lieder"

Wä nich dobie wehn es, hett Pech hat...    owwer, nu greint mann nich, uss hett dat gout doon!

De Franzousen sött iusen Ruin nich kriegen, wenn se einen hebben willt, sott se sich sümms uinen muigen. unn: soon Luid wie datt, datt finnße nich in dausend Joar!  unn:  jummers mann "la paloma pfuifen, owwer keene ???     All dat het he sungen, veel meer noch, chanz best es dat ween...   het us gout doon.... 

Bilder von Klaus Gläser.

Bei sommerlichen Temperaturen gab Helmut Neuhaus mit seinen Liedern zur Gitarre einen lauschigen Abend im Garten der "Alten Vogtei". Die ca. 70 - 75 Zuhörer erfreuten sich an einem Strauß verschiedener plattdeutscher Lieder  -- mit launiger und lehrreicher Übersetzung  und Ergänzung über Heeper Bürger und Heeper Originale.  Zwei Stunden hat er gesungen und vorgetragen, viele Lieder waren den Zuhörern bekannt und es wurde kräftig mitgesungen. In der Pause hat der HGV Getränke spendiert, Helmut hat ältere CDs  angeboten, der Erlös kam in die Spendenbox des HGV.  Ein fröhlicher, gemütlicher Abend war das!

Die vielen Stühle, Sitzbänke und Tische waren, auch mit fleißiger Hilfe der Gäste, ratz fatz wieder eingeräumt.  Vielen Dank an die Organisatoren! 


20.06.2025   Besichtigung  bei  Fa.  Claas

Zunächst zeigen wir nur die Bilder, Text folgt zeitnah ! Hier  schon mal die zeitliche Entwicklung der Fa. Claas, die Produktpalette und unser Abschluss im  "Hexenbrink". 

und hier auch schon der Text von Barbara Schlütter:

Begrüßung erfolgte durch Herrn Schreiber – ehemaliger Mitarbeiter der Firma Claas im Vertrieb- im Technopark. Jeder Teilnehmer erhielt eine

Warnweste sowie ein Headset zur besseren Verständigung.

Es ging los mit der Firmengeschichte von Claas:

Gründung 1913 durch August Claas auf dem Familenhof in Clarholz.

Angefangen hat er mit dem ersten Knotenpatent für Strohbinder.

Seine Brüder kamen anschließend dazu; bis heute ist es ein Familienbetrieb,

geführt in der 3.Generation.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Produktpalette bis zum vollständigen Mähdrescher nach dem 2. Weltkrieg. Inzwischen werden auch erfolgreich

Traktoren, Feldhächsler, Teleskoplader, Pressen- und Futtererntemaschinen hergestellt.

Durch den Gang durch die riesige Produktionshalle bekamen wir einen Eindruck von dem effektiven Produktionsverlauf bis zum Endprodukt Mähdrescher. Alle Mähdrescher werden nur auf Bestellung produziert und es dauert 3 Monate bis zur endgültigen Fertigstellung. Entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Produktion hat heute die Computertechnik.

Viele Arbeitsschritte werden vom Roboter ausgeführt, digital gesteuert.

Von der Logistik bis zur Verwaltung liegt alles in den Händen des Computers.

Die Firma Claas betreibt eine eigene Werkstatt für ihre Auszubildenden.

Alle auftauchenden Fragen wurden mit viel Enthusiasmus von Herrn Schreiber beantwortet. Zum Schluß gab es einen Film und eine Unternehmenspräsentation.          Ein sehr informativer Nachmittag mit angenehm lockerer Führung!                              Der gesellige Abschluss fand statt in netter Runde im Cafe Hexenbrink, Steinhagen.

 Der HGV dankt der Barabara Schlütter sehr herzlich für die gute Organisation!               


21.05.2025   Ausstellungseröffnung!                                        Heepen - Kleidung  in  alter  Zeit                                       wat  schall  ik  denn  vandage  antein?

Die neue Ausstellung des Heimat- und Geschichtsvereins Heepen e.V. wurde am Mittwoch, 21.05.2025 feierlich eröffnet. Es konnten ca. 25 Gäste begrüßt werden, u.a. der Bezirksbürgermeister Holm Sternbacher, Herr Skarabis, Verwaltungsleiter des Bezirksamtes Heepen, Adelheid Speer, Kooperationspartnerin Stadtteilbibliothek Heepen, aus der Heeper Kaufmannschaft Frau Plönnigs und Frau Konrad, Frau Peters, Journalistin von „Heepen erleben“

 Mit Saft, Sekt und Mineralwasser wurde auf die gelungene Ausstellung angestoßen und allen gedankt, die zum Gelingen der Ausstellung und der Eröffnung beigetragen haben. Zur kurzfristigen Erinnerung an diese Ausstellungseröffnung gab es „Süßes aus der Kleidersammlung“!

 

Zum Thema der Ausstellung:

 Stellen wir uns einen Heeper Bürger um 1890 vor, der gerade aufgestanden ist, sein Nachthemd abgestreift hat und nun vor seinem Kleiderschrank steht und sich denkt:

 Watt schall ik denn vandage anteien?

 Eine Frage, die uns heute manchmal bewegt, wenn ein besonderer Termin ansteht, aber auch an normalen Tagen:  Wir haben im Normalfall die Qual der Wahl zwischen mehreren Outfits, Farben, Formen. Das war für die normale Bevölkerung in Heepen des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts nicht so.

 Alltags- und Sonntagskleidung in Heepen

 Modische Trends im Dorf Heepen sind wenig zu entdecken.

 Zu sehen gibt es in unserer Ausstellung die Alltagskleidung – einfache, robuste, bequeme Kleider, die leicht gewaschen werden konnten. Frauen hatten die obligatorische Schürze oder den Kittel an, um die Kleidung zu schützen; oft mit Kopftuch.

Nach der samstäglichen Reinigung im Badezuber wurde dann sonntags die feinere Kleidung getragen mit feinen Blusen und Hemden, aufwändig gestickten Röcken bzw. schwarzem Anzug, oft mit Weste und Hut, Zylinder und Haube.

 Dazu gehörte auch die für Ostwestfalen bekannte Leinewebertracht.

 Auch für Portraitaufnahmen um 1900 begannen die HeeperInnen, zu besonderen Anlässen (Geburt, Konfirmation, Hochzeit, Militärzeit…)  zum Fotografen zu gehen, natürlich im Sonntagsstaat. Der Fotograf machte ein professionelles Foto mit Licht, Hintergrund und Arrangement.

 

 Aussteuer

 Einen weiteren Aspekt der Ausstellung beschreibt den Brauch, der schon sehr alt ist, und seit vor dem Mittelalter besteht: Die Aussteuer als Teil der Mitgift.

Die Zusammenstellung der Aussteuer betrifft nur die Frauen. Diese wurden seit ihrer frühesten Jugend angehalten, für ihre Aussteuer zu arbeiten. Die jungen Frauen spannen und webten Stoff, sie nähten Bettwäsche, Handtücher, Unterwäsche und verzierten diese kunstvoll, z.B. mit Monogrammen. Einige Exemplare können in der Ausstellung betrachtet werden. Oft bekamen die Mädchen schon zur Konfirmation Geschirr oder Besteck geschenkt, natürlich für die Aussteuer.

Die Ausstellung

Die Ausstellung wurde von Manfred Bödeker, Christian Gembus und Wilhelm Speer konzipiert und zusammengestellt.  Das "Süße aus der Kleidersamlung" wurde mit viel Liebe von einer Frauengruppe rund um Anne Krüger-Gembus gebacken, verziert und eingetütet.

 

Die Exponate konnten durch die Kooperation mit dem Heimathaus Leopoldshöhe , einem privaten Theater, Trachtengruppe des BTG, Fotograf Frank Nitschke, dem Museum Wäschefabrik, Heeper BürgerInnen und der Heeper Kaufmannschaft gesammelt und jetzt ausgestellt werden.

 

Die Ausstellung kann von Montag – Freitag in der Zeit von 16:00 – 21:00 Uhr besucht werden. (nicht in den Schulferien!), Eintritt frei

(Text überwiegend von Anne Krüger-Gembus)

 

15.05.2025  Museums - schuhfabrik  süllwald

Empfangen wurden wir vor der ehemaligen Schuhmanufaktur Süllwald von Herrn Süllwald. 18 Gäste erlebten eine sehr lockere und humorvolle Betriebsführung. Zu Beginn erfuhren wir etwas über die Geschichte der Manufaktur Süllwald. Gegründet hat sie der Großvater des heutigen Besitzers. Er reparierte hauptsächlich Stiefel und Schuhe auch für Salzufler Schuhfabriken. Nachdem die Reparaturen rückläufig wurden, war es ein Glücksfall, dass die Kommandantur der Augustdorfer Kasernen es als idealen Standort für die Reparatur der Soldatenstiefel auswählte.

 Durch den Generationswechsel im Familienunternehmen wurden neue Akzente gesetzt. Der Fokus lag nun auf der Herstellung von Schuhen in handwerklicher Produktion: Vom Leder zum fertigen Herren- und Damenschuh. Der Betrieb umfasste zu dieser Zeit ca. 15 bis 20 Mitarbeiter*innen, die pro Tag bis 200 Paar Schuhe herstellten.

 Herr Süllwald stellte uns die einzelnen Maschinen vor, die zur Herstellung von Schuhen benötigt wurden. Z.B.: die Lederstanze, diverse Spezialnähmaschinen auch der Firmen Dürkopp und  Kochs Adler.

 Beeindruckend war die  Vielzahl der Leisten für die Schuhe für jede Form und jede Größe.

 

Die Maschinen und die Produktion wurden 2020 nach Rumänien verlegt, da es kostenmäßig nicht mehr rentabel war und Fachkräfte fehlten.

Es handelte sich um eine geordnete Beendigung der Schuhmanufaktur.

Heute ist es ein sehr interessantes Museum geworden.

Wir haben erfahren, dass eine Vielzahl von Fachkenntnissen zur Herstellung von Schuhen notwendig ist:                                                                                       „Schuster bleib bei deinen Leisten“.                                                                                               

Abschluss in netter Runde im Scheunencafe „Kiek“     

                                                  

 Der HGV dankt Ingrid Gläser für die Organisation eines sehr informativen, eindrucksvollen und dank Herrn Süllwald sehr humorigen Nachmittages.                     (Text überwiegend von Barbara Schlütter und Anne Krüger-Gembus)                                                                

  

14.05.2025  Klang  der  Stolpersteine


13.05.2025  Erinnerungs-Kaleidoskop

Eine hochinteressante Veranstaltung war das in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Heepen.

2 Stunden lang waren ca. 30 Gäste beeindrukt von Bild- und Wortbeiträgen zum Thema "Erinnern an 80 Jahre Kriegsende". Ch. Gembus zeigte kurze Filme mit Zeitzeugen, u. a. mit Richard Möller, Architekt aus Heepen und lange Zeit sehr aktiv im HGV, aufgenommen von Gymnasiasten aus Heepen. Frau Rickert, Herr Stötefalke und Herr Minner hatten sich bereit erklärt, als Zeitzeugen aus ihrer Kindheit zu berichten und konnten viele Fragen beantworten. In den Interviews  ist die Zeit wieder lebendig geworden. A. Lang-Schäffer und A. Speer trugen ausgesuchte Literatur zum Thema bei. Nach der Veranstaltung gab es noch viele erinnernde Gespräche und Fragen zum Thema mit dem Ergebnis: 80 Jahre Frieden hat uns ein gutes Leben beschert. Hoffentlich bleibt uns der Frieden in dieser  politisch angespannten Zeit erhalten.


29.04.2025  Besichtigung  der  Milser  Mühle


Empfangen wurden wir vor der Mühle vom Inhaber, Herrn Borgstedt.

Wir erfuhren von ihm zu Beginn etwas über die Historie der Milser Mühle,

die von Anfang an (ab 1859) immer als Familienbetrieb geführt wird.

Damals diente die Mühle in erster Linie zur Produktion von Futterschrot für Tiere.

In der heutigen Zeit werden Weizen und Roggen zu Mehl verarbeitet.

Die Getreidelieferung von Weizen kommt vorwiegend aus Niedersachsen und Lippe, Roggen kommt aus Brandenburg, Polen und Tschechien.

Derzeit werden 750.000t Getreide pro Jahr zu Mehl verarbeitet. Die Milser

Mühle ist somit die drittgrößte Mühle in Deutschland.

Das Mehl wird vorwiegend an Bäckereien und an die Backwarenindustrie geliefert, ebenso an Konzerne, die Backmischungen herstellen (z.B. Dr. Oetker).

Wir wurden dann in zwei Gruppen von Herrn Borgstedt und Herrn Arzt durch die Anlieferung, durch den Bereich Abtranport der Fertigware, durch das Labor und durch die Mühle mit allen Etagen geführt   ----    hoch interessant, laut, riesige Mühlen und "Rüttelschränke", alles fachmännisch und gut erklärt. Uns wurden die einzelnen Arbeitsschritte mit sehr viel Engagement der Herren Borgstedt und Arzt erläutert: Sortieren des angelieferten Getreides, Reinigung, mehrere Mahlvorgänge, Sieben des Mehls (etliche Arbeitsschritte), Mehlkontrolle, Sackung und Lagerung,

Abfüllung in Mehltankwagen.

Das Abfallprodukt „Kleie“ wird zur Schweinemast verwendet. Derzeit ist hier der Absatz der Kleie sehr schwierig, weil zurzeit weniger Schweinefleisch gegessen wird.

Die Qualitätskontrolle findet in einem betriebseigenen Labor statt.

Die heutige Berufsbezeichnung für den Müller lautet:

Verfahrenstechnologe in Mühlen- und Getreidewirtschaft.

Einkehr/Cafe:   Abschluss in netter Runde bei Cafe Kriemelmann/Heepen      

Ergebnis:          ein sehr informativer, eindrucksvoller Nachmittag                            

Besonderheiten:          akustisch eine große Herausforderung 

 

Der HGV Heepen dankt Anne Krüger-Gembus für eine perfekte Organisation!

 

03.04.2025  dütt  un  dat  op  platt

De Eine secht:   Und?   de Annere secht:    mott !   

Ein sehr interessanter Vortrag von Frau Dr. Wallmeier hat uns gelehrt, wie sich die plattdeutsche Sprache in Westfalen entwickelt hat.

Zu Beginn erzählte uns Frau Dr. Wallmeier etwas über die Entwicklungsgeschichte der Sprache.

Altniederdeutsch um 800, Mittelniederdeutsch um 1220 und Neuniederdeutsch ab 1600.

Per Diashow erfuhren wir anschließend einiges über die verschiedenen

plattdeutschen Ausdrücke. Es wurden z.B. Sätze in Platt vorgelesen,

die aber immer anders klangen, je nachdem, aus welcher Region (Avenwedde, Paderborn oder Ostwestfalen/Lippe) sie stammten.

Es wurden viele Fragen gestellt, die mit Liebe zum Detail beantwortet wurden.

Ergebnis: Rundherum ein sehr interressanter Abend!!

Schall wohl ween...., jümmers noch gout goon....

Danke für die Organisation sagt der Heimat- und Geschichtsverein.....

 

20.03.2025   Jahreshauptversammlung  des  HGV


Ehrungen gab es für sehr langjährige Mitgliedschaften, bei der "Damenrunde" hat sich ein Herr eingeschlichen, die "Herrenrunde" hört auch aufmerksam zu und alle Gäste sind interessiert dabei!

Hier der Bericht dazu von Anne Krüger-Gembus, leicht gekürzt:

Bericht zur Jahreshauptversammlung am 12.März 2025, in der Gaststätte Klusmeyer in einladender Atmosphäre mit Getränken und „Schnittchen“.

46 Mitglieder können begrüßt werden.

Wir gedenken zunächst der in 2024 verstorbenen Vereinsmitglieder Gisela Werner, Karl Zimmerling, Paul Moshage, Dr. Reinhard Meyer zu Bentrup und Michael Hänicke.

Für langjährige Mitgliedschaft im Verein werden Dieter Ortmann (40 Jahre), Harald Westerheide (55 Jahre) und Gertrud Rickert (65 Jahre) geehrt. Für ihre Treue zum Verein bekommen sie eine Urkunde und ein „gesundes“ Präsent.

Berichte aus dem Vorstand:

          Der Verein zählt am 31.12.2024   198 Mitglieder.

Im Jahr 2024 haben 11 Veranstaltungen, Besichtigungen und Ausflüge stattgefunden, wie immer ausgebucht.

Bericht des 1. Vorsitzenden

Christian Gembus gibt einen Überblick zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres:

Treffpunkt Heimatstube jeden Mittwoch von 15:30 Uhr – 17:30 Uhr für aktive Vereinsmitglieder, aber auch für Kontakte und Gespräche mit Heeper Bürger*innen. Dazu nutzen wir auch das sog. Wohnzimmer, gegenüber dem Büro. Gerne auch bei einer Tasse Kaffee.

Die Ausstellung 2024 kann während der Öffnungszeiten der Alten Vogtei immer besucht werden. „Trara, die Post ist da“ ist ein voller Erfolg. Ein herzliches Dankeschön an unsere Arbeitsgruppe um Wilhelm Speer und Manfred Bödeker, die eine ansprechende Präsentation erstellt haben.

         Das Archiv wird weiter digitalisiert, damit die Nutzung vereinfacht und eine noch bessere Übersicht unserer Dokumente, Fotos und Kartenschätze möglich wird. Vielen Dank an Klaus Gläser. Für eine moderne mediale Ausstattung des Archivs ist inzwischen gesorgt.

Die monatlichen Highlights im Verein: besondere Besichtigungen und Ausflüge zu ausgesuchten Orten in Bielefeld und Umgebung. Der Veranstaltungsflyer ist in Heepen bekannt. Wir sind im Stadtteil präsent.

Homepage: Unsere Homepage ist immer aktuell, informativ, ansprechend und motivierend, gespickt mit launigen Kommentaren. Vielen Dank an Wilhelm Speer.

Adventfeier 2024 im ev. Gemeindehaus Heepen am 01.12.2024 (1. Advent), eine fröhliche und erfolgreiche Veranstaltung mit 70 Teilnehmer*innen.

         Beschwerden von Heeper Bürger*innen, leider teilweise anonym:

Das Beet des Gedenksteins „Hepyn“ an der Heeper Kirche ist in einer Aktion von Vereinsmitgliedern vom Unkraut befreit und mit Rindenmulch ansehnlich gestaltet worden. Die Zuständigkeit für die Beetpflege liegt allerdings bei der ev. Kirchengemeinde, da sie Eigentümerin des Grund und Bodens ist.

Klärung der Zuständigkeit zur Grabpflege der Grabstätte „Amtmann Bullrich“. Der ev. Kirchenkreis Bielefeld, zuständig für den Friedhof in Heepen, hat veranlasst, dass der Friedhofgärtner dieses Grab zukünftig pflegt, da es keine andere Vereinbarung gibt.

Kooperation:

Ferienspiele im Sommer 2024 im Rahmen der Ferienspiele des Bezirksamtes Heepen und in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Heepen: Unser Thema: „Vom Puzzle der Balken zum fertigen Fachwerkhaus“. 3 tolle Tage mit 15 wunderbaren Kindern und einem abschließenden Richtfest im Garten der Alten Vogtei, auch die Eltern waren eingeladen.

Der literarisch historische Spaziergang in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Heepen mit dem Thema: „Trara, die Post ist da“, Geschichte der Post in Heepen, mit vielen interessierten Teilnehmer*innen.

Vernetzung:

         Wichtiger Arbeitsschwerpunkt des HGV ist die Vernetzung im Stadtteil. (z.B. Stadtteilbibliothek, Bezirksamt, Kirchengemeinden, DRK, Interessen- und Werbegemeinschaft) und im Stadtgebiet (z.B. Netzwerktreffen der Bielefelder Heimatvereine). Besonders eng ist die Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Heepen. Jahrelange hat sich die Zusammenarbeit bewährt und beschert uns jedes Jahr interessante Veranstaltungen und Projekte. Das müssen wir erhalten und ausbauen.

         Sowohl am Kulturwochenende (15. / 16.06.2024) als auch am Wochenende des Heeper Ting ist unsere Ausstellung geöffnet worden und Vereinsmitglieder haben den Besucher*innen für Fragen zur Verfügung gestanden.

         Nikolausmarkt in Heepen, für uns eine Premiere. In enger Kooperation mit der Stadtteilbibliothek haben wir ein Cafe in der Alten Vogtei im Erdgeschoss angeboten.  Stöbern und Verweilen bei Kaffee und Tee mit Bettelmannsbrot, Rosinenstuten und Nussecken. Beratung zu aktueller Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Angebot. Das Cafe haben viele Bürger*innen besucht und waren an Gesprächen sehr interessiert.

Fazit:

         Unser Verein steht finanziell auf sicheren Füßen. Dazu ist es erforderlich, dass wir in jedem Jahr entsprechende Förderanträge stellen und auch um Spenden werben müssen.

         Dank an die Vorstandsmitglieder und alle anderen aktiven Mitglieder, die in vielfältiger Art und Weise sich engagieren und den Verein unterstützt haben.

Nach dem Bericht des Kassenprüfers wurde der Vorstand entlastet.

Wahlen:    Wahl des 2. Kassenprüfers: Dietmar Krämer  

                  Wahl der 1. Schriftführerin: Anne Krüger-Gembus

Vorstellung des Haushaltsplans für 2025

 Wichtige Termin im Jahr 2025:

         Heeper Frühling: 27.04.2025

„80 Jahre Ende des 2.Weltkriegs“, Veranstaltung in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek am 13.05.2025, 17 Uhr in der Alten Vogtei

         Eröffnung der neuen Ausstellung: Mittwoch, 21.05.2025 um 17 Uhr, Alte Vogtei, Thema: „Bäuerliche Mode im Zeitraum 1850 - 1933“

         Heeper Sommer: 15.06.2025

Literarisch-historischer Spaziergang, in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek am Samstag, 30.08.2025

         Heeper Ting: 05.09. – 07.09.2025

         Adventfeier 2024: Achtung, neuer Termin (1. Advent): 01.12.2024 im ev. Gemeindehaus Heepen.

         Heeper Weihnachtsmarkt: 05.12. – 07,12.2025

 Eine informative und fröhliche Jahreshauptversammlung endet um 19:20 Uhr.

Bielefeld, 26.03.2025   Anne Krüger-Gembus

 

15.03.2025   Trara  trara  --  die  post  war  da

Die Ausstellung des Heimat- und Geschichtsvereins Heepen zur Geschichte der Post in Heepen ist Geschichte!  Pech für alle, die sie nicht gesehen haben!

Freut Euch, freuen Sie sich auf die nächste Ausstellung mit dem Thema

"Mode in Heepen in alter Zeit".  

Eröffnung am 21.05.2025.


13.02.2025  Besichtigung  des  stadttheaters

Barbara Schlütter als Löwin berichtet dem Heino über unseren Besuch:

 

Empfang durch Frau Krüger im Eingangsbereich des Theaters.

Zu Beginn erfuhren wir etwas über die Geschichte des Theaters.

Die Idee zur Gründung hatte 1885 die Witwe des Tabakfabrikanten Crüwell.

Entwurf kam von dem Berliner Architekt Bernhard Sehring,

Grundsteinlegung dann 1902 und Eröffnung 1904.

Anschließend ging es zu den einzelnen Werkstätten des Theaters.

Masken, Perücken (nur Echthaarperücken, Herkunftsland Asien),

Malersaal/Schlosserei und Kulissenherstellung.

Ebenso bekamen wir einen Einblick in verschiedene Proberäume.

Sehr beeindruckend war der Probenraum für das Orchester und die drehbare

Probebühne. Zum Schluß wurde uns noch der Kleiderfundus gezeigt.

Der Fundus umfasst ca. 12.000 Kleidungsstücke.

Wir hätten Frau Krüger noch stundenlang zuhören können.       

Ergebnis: Ein sehr informativer und eindrucksvoller Nachmittag     

 

Der HGV dankt der "Löwin" herzlich für die Organisation!                                                   

 


30.01.2025   als  lehrer  unterwegs  in  südindien


Vortrag der Eheleute Rustemeyer:

Zu Beginn erzählte Herr Rustemeyer über die Geschichte Indiens,

über die Entdeckung des Seeweges nach Indien durch den

Portugiesen Vasco da Gama und über Anfang und Ende der Kolonialzeit.

Heute ist Indien die größte Demokratie der Welt mit 28 Bundesstaaten.

Per Diashow wurden wir anschließend auf ihre Reise nach Südindien, auch

bekannt als Gewürzküste, zu den Orten Kerala und Tamil Nadu mitgenommen.

Das Ehepaar berichtete über ihre Zeit als Englischlehrer in Kerala bei

einer Privatschule und den Grund, wie es dazu kam.

Ebenso über das Leben in einer indischen Familie, das Essen und die

Essgewohnheiten. Z. B. wird auch heute noch nur mit der rechten Hand gegessen.

Bericht und Bilder über die Besichtigung einer Kautschuk-und Teeplantage.

Die Bilder vom Markt, mit seiner Vielfalt an Gewürzen (Pfeffer, Zimt, Karadmom, Muskatnuss etc.) und Gemüse waren sehr beeindruckend.

Die Schilderung und die Dias vom Straßenverkehr in den beiden Städten schilderte

ein Chaos pur, Tuc-Tucs, Autos, Motorräder, ein totales Durcheinander.

Aber es funktioniert!!!!

Tamil Nadu ist die Stadt der großen, bunten Tempel. Verschiedene religiöse

Gruppen, die meisten Gurus, gehören hier zur Bevölkerung.

Dieser Bericht über Südindien hat allen Besuchern sehr gut gefallen.

Es wurden viele Fragen gestellt, die mit viel Liebe zum Detail beantwortet wurden.

 

Ergebnis: Rundherum ein wundervoller, interressanter Abend!!

 

Der HGV dankt den Eheleuten Rustemeyer und den Organisatorinnen!

 

das  jahresprogramm  des  HGV  2025

bald geht es los....

Am 30.01.2025 sind wir mit Herrn Rustemeyer in Süd-Indien unterwegs.....

Am 13.02.2025 besichtigen wir das Stadttheater Bielefeld...........

Schnell anmelden, alle Veranstaltungen sind beliebt!


Aktuelle Veranstaltungen werden monatlich im Stadtmagazin „Heepen erleben“ sowie in der Tagespresse „Neue Westfälische“ und „Westfalenblatt“ veröffentlicht.

 Außer unserer Jahreshauptversammlung finden in der Regel viermal jährlich Mitgliedertreffen statt, hier bieten wir heimatgeschichtliche Vorträge an.

Auch die Erschließung unserer näheren Heimat sowie das Kennenlernen entfernt liegender Ziele gehört mit in unser jährliches Vereinsprogramm.

Zu allen Veranstaltungen sind uns Gäste immer herzlich willkommen.

Bei Rückfragen stehen die Mitglieder des Vorstandes Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Dez. 2024:        Frohe  Weihnachten,                               guten  Rutsch und  alles  Gute  für  2025


Der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereines Heepen wünscht allen Mitgliedern und allen Heeper Bürgern (w/m/d) eine besinnliche Zeit vor Weihnachten, ein friedvolles Weihnachtsfest und einen fröhlichen Jahreswechsel!

 

Bleiben Sie gesund und munter, für sich selbst, für uns und schon aus Trotz gegenüber den weltpolitischen Gegebenheiten.

 


07. und 08.12.2024   Nikolausmarkt

Die "Haus- und Wohngemeinschaft",

bestehend aus Heimat- und Geschichtsverein Heepen

und dem Verein zur Förderung der Stadtteil-Bibliothek Heepen

hat sich wieder einmal bewährt! 


Unsere Bezirksverwaltung steht mit den Quartiershelfern für solche verschönernden Arbeiten nicht mehr zur Verfügung.

Christian und Wilhelm haben in fernen Landen einen Weihnachtsbaum organisieren können und diesen mit einigen handwerklichen Herausforderungen vor der Vogtei aufgestellt.

Adelheid und Anne haben ihn dann liebevoll geschmückt.


Die "Wohngemeinschaft hat sich am "Nikolausmarkt" der Heeper Kaufmannschaft beteiligt und kulinarische sowie kulturelle "Häppchen" angeboten.  Viele Menschen aus der BIB und aus dem HGV haben 2 Tage lang die ca. 250 Gäste informiert, beraten, unterhalten und verköstigt und so sehr viel Kulturelles zur Heeper Gemeinschaft beigetragen. Jetzt wischen wir uns den Schweiß von der Stirn, räumen alles wieder auf und freuen uns aufs nächste Jahr.

 

01.12.2024   Advent-Feier  des  hgv


 

Fröhlicher Adventsnachmittag des Heimat- und Geschichtsvereins

 

In diesem Jahr, am ersten Advent, hat der Heimat- und Geschichtsverein Heepen e.V. zur traditionellen Adventfeier eingeladen.

 70 Gäste konnten im Ev. Gemeindehaus Heepen begrüßt werden.

Die festlich gedeckten Tische mit allerlei Leckereien, zum Teil auch mit Selbstgebackenem, haben der Feier einen fröhlichen Rahmen gegeben.

Wir haben die Gemeinschaft mit vielen Gesprächen und stimmungsvollen Weihnachtsliedern sehr genossen. Herr Bahr hat in diesem Jahr sogar Verstärkung mitgebracht, so dass drei Akkordeon-Spieler*innen unseren Gesang wundervoll begleitet, und uns in Schwung gebracht haben. Die meisten Liederwünsche der Gäste konnten auch erfüllt werden.

Zwischen den Liedern und Gesprächen gab es auch Besinnliches: musikalische Tromptensoli und drei weihnachtliche Texte zum Nachdenken und Schmunzeln.

 Es war ein wunderschöner Nachmittag mit zufriedenen und fröhlichen Menschen.

Nichts passiert von selbst: an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Team vor und während der Feier.

·       Geschichten / Gedichte: Monika Kelle, Iris Teuber-Johow und Barbara Schlütter

·       Vorbereitungsteam: Barbara Schlütter, Heidi Stötefalke, Helmut und Bärbel Schuck, Sonnfried Teuber, Iris Teuber-Johow, Wolfgang und Dagmar Bonerts, Liesel Bell, Manfred Bödecker, Ulrike Fehling, Christian Gembus und Anne Krüger-Gembus, die auch diesen Bericht geschrieben hat.

 


Aus aktuellem Anlass !!     Neue Frauen, Männer und Jugendliche braucht der HGV !!

 

Hier noch einmal unsere Werbekarte !

 Die Fa. Geisendörfer hat unsere Überlegungen in Druck gesetzt, vorn für den Heimat- und Geschichtsverein und hinten für die Stadtteilbibliothek!

Die Karten haben wir großzügig verteilt, z. B. im Bezirksamt, in der Geschäftsstelle und im Ausstellungsraum des HGV und in den Bibliotheken.

Wir werden hoffentlich viele Menschen damit erreichen und einige davon motivieren, mitzumachen !


12.11.2024    im  Heimathof  Leopoldshöhe

25 Heeper Gäste vom HGV beim Heimathaus in Leopoldshöhe zu Gast

 

Ulrike Fehling hat es für uns organisiert, hier ihr Bericht:

Von Herrn Müller, dem Museumsleiter, wurden wir in lockerer Atmosphäre empfangen.

Der ehemalige Hof Eickmeyer stammt aus dem Jahre 1793. Er wurde von der Gemeinde Leopoldshöhe erworben. Das Gebäude stand zuletzt leer.

Der Heimatverein Leopoldshöhe machte den Vorschlag zur Nutzung eines Museums. Dieser wurde von der Gemeinde angenommen.

1996 wurde mit der Renovierung des inzwischen sehr maroden Hauses begonnen.

1999 war die Eröffnung des Heimatmuseums.

Der Heimathof wird von vielen fleißigen Mitgliedern des Vereins regelmäßig gepflegt.

Im Heimathaus kann man das frühere Leben auf dem Hofe hautnah nachvollziehen. Wohnküche, die gute Stube, Schlafräume usw., alles liebevoll eingerichtet.

Es sind sehr schöne Exponate zu sehen, auch vollständig eingerichtete Werkstätten: z.B.: Schneiderei, Schuhmacherwerkstatt, Milchküche.

Auch der Garten ist sehenswert.

Herr Müller beantwortete geduldig unsere entstandenen Fragen.

 

Ergebnis:  sehenswert, allen Teilnehmern hat der Ausflug nach Lippe gut gefallen

       Anschließende Einkehr im Cafe´Im Eck. Kaffee und Kuchen, lecker !!

Vielen Dank an Ulrike für die perfekte Organisation !!                                                

 


08.10.2024   Besichtigung  des  Fächermuseums


Hier der Bericht von Barbara Schlütter:

 

Beginn der Veranstaltung 14:00h

 

Empfang durch die Museumsleiterin Frau Plet. Es erfolgte eine kurze Einführung über die Sammlung bzw. Stiftung Barisch.

Zur Zeit gibt es eine Sonderausstellung

(Leihgabe) über die Schätze aus dem kaiserlichen Wien, diese läuft bis Januar 2025.

 Es befanden sich dort etliche Fächer aus der Zeit von Kaiserin Elisabeth (Sissi).

 Die private Sammlung Barisch ist so umfangreich, dass jährlich eine neue Ausstellung stattfinden kann.

 Die Fächer sind aus unterschiedlichsten Materialien aufwendig gefertigt.

 z.B.: Seide, Klöppelspitze, Leder, Elfenbein, Schildpatt, Straußenfedern, Papier etc.

 Weltweit gibt es zur Zeit nur 3 Fächermuseen: London, Paris (zur Zeit geschlossen) und Bielefeld.

 Ergebnis:  sehenswert, allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen

 Anschließende Einkehr im Manhattan, Cafe´in der Kunsthalle

 

Barbara Schlütter hat den Ausflug wieder einmal gut organisiert, allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen.     Vielen Dank an Barbara!

                                                           

 

10.09.2024  Obst-Arboretum  Olderdissen


 Barbara Schlütter beschreibt den Ausflug des Heimat- und Geschichtsvereins:

 

Beginn der Veranstaltung 15:00h

 Empfang durch Herrn Bannier. Zu Beginn erhielten wir eine Einführung über den Begriff Arboretum. Hierbei handelt es sich in diesem Fall um eine Sammlung alter Obst-bzw. alter Apfelsorten. Während der Führung durch die Anlage bekamen wir ausführliche und fachkundliche Erklärungen über Züchtung, Pflege sowie Pflanzenschutz ohne Chemie.

Wir haben dort erfahren, dass Allergiker, die sonst keine Äpfel essen dürfen, den Großteil der alten Züchtungen gut vertragen.

 Herr Bannier gab uns einige Äpfel,frisch vom Baum, zum probieren.

 Sehr, sehr lecker!!!!!

 Im Hofladen konnte dann noch jeder diverse Äpfel oder Säfte einkaufen.

 Ergebnis:  allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen

 

Der HGV dankt Barbara für eine wieder einmal gut organisierte Veranstaltung!

 


28.08.2024   anonymer  Brief  -  Gedenkstein

Aktion am Gedenkstein „Heepen 1036 – 1986“

 Schade, dass der anonyme „Heeper Zeitgenosse“ sich geschämt hat!

 Der Heimat- und Geschichtsverein hat einen anonymen Brief bekommen, unterschrieben mit „Heeper Zeitgenosse“, in dem er die „ungepflegte Anlage“ des Gedenksteins am Fußweg zur Heeper Kirche Peter und Paul kritisiert und den Heimat- und Geschichtsverein zur Reinigung auffordert und mit Veröffentlichung droht.

 Es hätte auch andere Möglichkeiten gegeben über die „ungepflegte Anlage“ um den Gedenkstein zu sprechen, anstatt dem Heimat- und Geschichtsverein zu drohen.

 Wir alle sind ehrenamtlich in den unterschiedlichen Vereinen in unserem Stadtteil aktiv und setzen unsere persönliche Freizeit freiwillig ein! Das ist ein hohes Gut, denn ohne Ehrenamt liefe in Heepen und in anderen Stadtteilen Bielefelds deutlich weniger. Das hat auch unser Oberbürgermeister erkannt. (siehe NW vom 15.08.2024 „Ehrenamtskarte“)

 Ärgerlich ist, dass es immer wieder Menschen gibt, die anonym meckern und drohen, anstatt Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen.

 Unter „Einbringen“ versteht der Vorstand des Heimat- und Geschichtsverein unter anderem mindestens das persönliche Gespräch.

 Daran scheint der „Schreiberling“ offensichtlich nicht interessiert gewesen zu sein!

Zum Sachverhalt:

Obwohl die Zuständigkeit für das Beet um den Stein nicht geklärt ist, hat sich der Heimat- und Geschichtsverein bereit erklärt, in Absprache mit der Ev. Kirchengemeinde Heepen, einmalig die Neugestaltung des Beetes zu übernehmen.

 Montagmorgen, um 9:30 Uhr in Heepen (19.08.2024):

Fünf Ehrenamtliche des Heimat- und Geschichtsvereins haben mit leichtem und schwerem „Gerät“ Unkraut beseitigt, den Untergrund des Beetes bearbeitet und die Oberfläche mit Kiefernrinde bedeckt. Nach 3 schweißtreibenden Stunden ist die Arbeit erledigt, und das Beet hat ein neues und ordentliches Aussehen.

 Für eine langfristige Klärung der Zuständigkeit für die Beetpflege wird sich der Heimat- und Geschichtsverein einsetzen.

 Unsere Bitte:

Seien Sie mutig, und sprechen Sie mit uns über Ihre Anliegen und Ihre Ideen, damit wir uns alle in Heepen wohlfühlen können. Mittwochs von 15:30 – 17:00 treffen Sie uns regelmäßig in der Alten Vogtei im 1. OG.

 

Aktuelle Information:    Am 28.08.2024 bedankt sich Pfarrer Benjamin van Legat auch im Auftrag des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Heepen für die Säuberung und Neugestaltung des Beetes rund um den Gedenkstein. Weiterhin teilt er mit, dass zukünftig die Ev. Kirchengemeinde (Eigentümerin des Grund und Bodens) die Pflege des Beetes übernehmen wird. Geplant ist eine bienenfreundliche Bepflanzung im Frühjahr 2025.

Der Heimat- und Geschichtsverein bedankt sich bei der Ev. Kirchengemeinde für die unkomplizierte Kooperation und Klärung der Zuständigkeit.